Was sind Obertöne?

 

Immer wenn ein Ton erklingt, sei es nun von einem Musikinstrument, einer menschlichen Stimme oder auch von einer Maschine, dann hören wir nicht nur einen einzelnen Ton, sondern einen ganzen Klang. Dieser Ton setzt sich aus einem kräftigen Grundton, welcher die Tonhöhe bestimmt und unzähligen weiteren Tönen zusammen, die etwas leiser über dem Grundton mitschwingen. Diese leiser schwingenden Töne das sind die Obertöne. Die Obertöne geben dem Ton ihre individuelle Klangfarbe, an der wir erkennen können, ob der Ton von einem Instrument, einer menschlichen Stimme oder einer Maschine stammt. Dadurch können wir die menschlichen Stimmen und Instrumente voneinander unterscheiden. Die physikalische Beschaffenheit eines Klangerzeugers bestimmt, welche Töne aus dem Spektrum der Obertöne lauter, welche leiser, oder welche auch gar nicht mitschwingen. Das Faszinierende ist, dass die Abstände der einzelnen Obertöne zum Grundton einer Gesetzmäßigkeit folgen, die sich in sämtlichen Strukturen des Kosmos wiederfindet. Vom Mikrokosmos der Atome über die Proportionen des menschlichen Körpers und seiner Organe bis hinein in den Makrokosmos unseres Sonnensystems.

Obertöne treffen in uns auf ein natürliches Resonanzfeld und können uns innerlich in Schwingung bringen. So kommen wir in Einklang mit der Schöpferkraft des Lebens.

Auch die Grundbausteine der Musik- Melodie und Rhythmus- sind direkt aus den Obertönen abgeleitet. Alle Interwalle und Metren finden sich im Obertonspektrum wieder. Warum sonst, kann uns Musik derart tief in der Seele berühren?

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